D / H


Der doppelte Eingang der Ausstellungskoje fordert das Publikum auf,sich für den einen oder 
anderen Zugang in das Innere des Raumes zu entscheiden. Die Architektur ist einem Labyrinth 
ähnlich, dessen Wege ohne Sackgassen zum Mittelpunkt führen. Die Enge der Wände evoziert eine 
Unbehaglichkeit und unterstreicht die intime Atmosphäre. 

«D/H» dreht sich um Themen wie Voyeurismus, Schmerz, Pornographie, Sehnsucht und Stereotypien 
des Männlichen und Weiblichen. In den beiden Räumen gibt es verschiedene Objekte, deren 
Materialität und Form von Kontrasten und Gegensätzlichkeiten geprägt sind. Die Künstlerin 
stellt damit die dualistische Kategorisierung von Mann/Frau und dazugehörige Attribute in 
Frage, mit welchen jeder Versuch einer Einordnung der Arbeit scheitert. Der permanent 
gegenüberliegende zweite Raum spielt mit der Dialektik von Nähe und Distanz und dekonstruiert
gleichzeitig die Mystifikation des Anderen und die Naturalisierung der Trennung.



Rauminstallation, Audio und Video, diverse Objekte, Zeichnung

Messe Basel, Bachelor Diplomausstellung
2012

  

  
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